Momentan verbringe ich einen Großteil meiner Zeit damit mich mit WPF zu beschäftigen, da ich die wahnsinnige Idee hatte (da muss ich betrunken gewesen sein), dass das ja mein erster MCTS werden könnte. Seitdem durchlebe ich das fröhliche Auf-und-Ab, welches mir WPF mit jedem Öffnen des Visual Studios beschert. Ich meine - hey - ist ja auch langweilig, wenn man genau wüsste, was aus einer Methode raus kommt - so viel gecastet wie mit WPF hab ich lange nicht mehr - und es ist immer wieder eine Freunde sich zu überlegen, was man wohl in eine Methode reinwerfen kann, wenn dort nur ein mir völlig unbekanntes Interface gefordert wird.
Das erste Buch, dass ich zum Üben verwendet habe, war natürlich das "Training Kit" von Microsoft selbst. Und gerade dabei habe ich wieder eine nette Sache gesehen, die meine Gefühlslage sehr gut verdeutlichen kann.
Eines der Beispiele des Buches ließ mich meinen eigenen Button erstellen - ich hab mich nicht ganz an die farbliche Vorlage gehalten - aber prinzipiell kam ungefähr das hier dabei raus:
Während ich die unglaubliche Animation des Buttons betrachtete (er wird verschwindent klein und kehrt zur Ausgangsgröße zurück), bemerkte ich, dass irgendwas nicht stimmte: Er wurde kleiner ...
Offensichtlich setzt WPF die Ausgangsgröße des Buttons neu, wenn dieser während des AutoReverse der Animation erneut geklickt wird. Ok - das ist irgendwie logisch, denn ansonsten könnte man ja, während eine Animation läuft, nicht mehr auf das entsprechende Objekt zugreifen. Aber das sind so die Kleinigkeiten, die WPF in meinen Augen einfach ein wenig unausgegoren erscheinen lassen.